Kassenärztliche V.

 

An alle  niedergelassenen                              (Dr. med. H.-H. Decker)      

Ärztinnen und Ärzte

im Hochsauerlandkreis

 

                              Bezirksstelle Arnsberg Lange Wende 42 59755 Arnsberg

Sehr verehrte Kolleginnen,

sehr geehrte Kollegen,

 

mit dem anliegenden Flyer möchte ich Sie auf den Verein für Psycho-Soziale Hilfe im HSK e.V. aufmerksam machen. Bereits vor Jahren wurde schon für die Polizei, später auch für die Feuerwehr und den Rettungsdienst im Hochsauerlandkreis eine seelsorgerische Betreuung eingerichtet.

Originäres Ziel des Vereins ist es, auf ehrenamtlicher Basis Polizisten und Feuerwehrleuten, die im Rahmen ihrer dienstlichen Einsätze in Not geraten waren bzw. traumatisiert wurden, beizustehen oder auch ihren Angehörigen seelische Unterstützung zu leisten. Mittlerweise hat sich dieser Dienst – ausgeübt durch zwei ehrenamtlich tätige Diakone - sehr bewährt und wurde deshalb auch für die Betreuung von Unfallopfern bzw. deren Familienangehörigen im HSK bereit gestellt.

Konkret begleiten die speziell hierfür ausgebildeten Seelsorger die Einsatzkräfte in die Familien, wenn den Familien die Nachricht eines Unfalltodes oder Gewalttodes eines Familienmitgliedes überbracht werden muß. Ein solches Engagement ist auch aus ärztlicher Sicht ausgesprochen begrüßenswert, da es bei den vielfältigen Aufgaben des Arztes, sofern dieser bei derartigen Unfallereignissen hinzugezogen wird, eine wichtige fachkompetente Hilfe und Entlastung bietet.

Dabei schadet es überhaupt nicht, wenn die oft auch über den Unfalltag hinausgehende Seelsorge inzwischen häufiger den Angehörigen der Unfallopfer als den  Helfern zugute kommt. Auf jeden Fall ist es ein Engagement, auf das auch die Helfer – also auch wir - im Falle eigener Not innerhalb kürzester Zeit zurückgreifen können. Die beiden zuständigen Diakone Michael Hossfeld und Hans-Joachim Bexkens werden über die jeweiligen Leitstellen der Polizei bzw. Feuerwehr alarmiert und sind in aller Regel innerhalb einer Stunde zur seelsorgerischen Betreuung von Opfern oder Angehörigen vor Ort verfügbar.

Um die Fortsetzung dieses ehrenamtlichen Engagements auch weiterhin zu ermöglichen, sind die Initiatoren für eine regelmäßige oder einmalige Spende zur Unterstützung des Vereins sehr dankbar.

Auch wenn wir alle hoffen, den „Verein für psycho-soziale Hilfe im HSK“ möglichst nicht in Anspruch nehmen zu müssen, sollten wir über dessen Existenz und Einsatzbereitschaft sehr beruhigt sein. Da wir gerade in der heutigen Zeit immer weniger vom Staat erwarten (können), ist es umso wichtiger, Einrichtungen bürgernaher Selbsthilfe aufzubauen und aktiv zu unterstützen. Steuerabzugsfähige Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden.

Ich möchte die Gelegenheit zum Anlaß nehmen, Ihnen und Ihren Familienangehörigen eine besinnliche und friedvolle Weihnachtszeit zu wünschen.

           weiteres Infomaterial können Sie hier von uns anfordern

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Ihr

(Dr. med. H.-H. Decker)

   Bezirksstellenleiter